Hörbiografien
Einzigartiges bewahren mit der Kraft der Stimme

Gestalten Sie eine akustische Reise durch ein Menschenleben!
Eine Audiobiografie bietet – im Vergleich zur schriftlich verfassten Lebensgeschichte – einen unschätzbaren, hörbaren Mehrwert: Die unverwechselbare Stimme, dialektale Färbungen, das Lachen, Weinen und Atmen, ja selbst die feinen Sprechpausen und individuellen Erzählgewohnheiten verleihen einer Lebensgeschichte eine unmittelbare, berührende und lebendige Authentizität.
Doch wie wird aus einer rohen Tonaufnahme ein stimmiges, berührendes Hörstück?
In diesem praxisorientierten Workshop widmen wir uns sowohl der Kunst des biografisch-narrativen Interviews als auch dem konkreten akustischen Handwerk:
- Erzählen lassen & Strukturieren: Wie eröffne ich einen vertrauensvollen Erzählraum? Welche Passagen wirken als Originalton am stärksten, was fasst man als Zwischentext zusammen, was lässt man weg?
- Akustische Dramaturgie: Wie arbeite ich Wendepunkte heraus und gehe mit emotionalen Ereignissen um? Wie lassen sich Musik, Naturgeräusche oder historische Tondokumente aus Archiven stimmig einbinden?
- Technik & Praxis zum Ausprobieren: Wir probieren unterschiedliche Aufnahmegeräte und Mikrofone aus, nehmen vor Ort kurze Übungsinterviews auf und lauschen inspirierenden Beispielen aus biografischen Gesprächen und Oral-History-Sammlungen.
- Audioschnitt selbst gemacht: Sie erhalten eine verständliche Einführung in die Grundlagen des Audioschnitts (wir arbeiten mit einer kostenfreien Software). Anhand eigener mitgebrachter Aufnahmen oder von bereitgestelltem Tonmaterial üben wir das Schneiden, Montieren und klangliche Abmischen von Interviewaufnahmen direkt am Computer.
Zielgruppe & Voraussetzungen:
Für alle, die Lebensgeschichten im familiären, regionalen oder professionellen Umfeld bewahren und hörbar machen möchten. Es sind keine tontechnischen Vorkenntnisse erforderlich.
Vorbereitung:
Sie erhalten ca. eine Woche vor dem Workshop ein kurzes Info-Mail mit Details zu den technischen Voraussetzungen (eigener Laptop) und Anregungen für eventuell mitzubringende eigene Aufnahmen oder Interviewideen.



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